Isometrische Übungen (nach UBB)
Für Situationen, in denen der Hund Mühe hat, sich auf entspannte Berührung einzulassen.
Beginne bei Berührungen nach Möglichkeit immer auf der rechten Seite des Hundes.
Aufbau isometrischer Übungen:
Schritt 1
Anfassen wird angekündigt (oder spezifisches Wort für den Körperteil).
Du legst Deine Hand flach mit der Innenseite auf das Schulterblatt des Hundes.
Wenn Dein Hund gefressen hat, dann erst nimmst Du Deine Hand weg.
Bei Hunden, die sich nicht gerne anfassen lassen, wird die Annäherung der Hand in ganz kleinen Schritten geübt. Dein Hund sollte nicht ins Meideverhalten kommen, wenn Deine Hand sich ihm nähert.
Nach der Berührung im Schulterbereich können auch Brustbein, Rippenkorb, Hüften und Kniekehlen einbezogen werden.
Schritt 2
Anfassen wird wieder angekündigt (oder spezifisches Wort für den Körperteil).
Du legst Deine Hand flach mit der Innenseite auf das Schulterblatt des Hundes.
Baue leichten Druck auf und warte, bis Dein Hund dagegendrückt.
Ziel:
Dass der Hund mindestens 10, besser 20 Sekunden gegen Deine Hand drücken kann!
Marker & Belohnung.
Wenn Dein Hund die Belohnung gefressen hat, nimmst Du Deine Hand weg.
Isometrische Übungen kräftigen auch die Muskulatur; deswegen sollten beide Körperseiten des Hundes gleichmäßig behandelt werden.
Für alle isometrischen Übungen gilt:
Dauer und Stärke des Gegendrucks werden getrennt voneinander aufgebaut. Arbeiten wir an der Dauer des Druckes, dürfen wir nicht erwarten, dass der Hund immer fester drückt.
Weicht der Hund aus, so hat er Angst und/oder Schmerzen. Die Ursache muss abgeklärt werden, bevor Du mit den isometrischen Übungen weitermachst.