Hunde zeigen in angespannten oder bedrohlichen Situationen häufig bestimmte Verhaltensweisen, die eine beruhigende, angst- und aggressionsmindernde Wirkung auf andere Hunde haben.
Beispiele
- Kopf abwenden
- Blinzeln
- Am Boden schnüffeln
- Abwenden des Körpers
- Vorderkörpertiefstellung
- Hinsetzen/Hinlegen, um das Tempo herauszunehmen
- Bogen laufen
- Langsame Bewegungen
- Pfote anheben
Praktische Anwendung
Achte auf diese Signale bei Begegnungen mit anderen Hunden; sie zeigen an, dass dein Hund angespannt ist und versucht, die Situation zu beruhigen.
Reagiere, indem du deinen Hund ruhig führst, Abstand schaffst oder die Situation deeskalierst.
Belohne deinen Hund nicht direkt für das Zeigen des Signals, sondern erkenne, dass er versucht, sich selbst zu beruhigen, indem du selbst ruhig bleibst und den Kontakt überschaubar gestaltest.
Diese Signale helfen auch, vorherzusagen, wie dein Hund reagieren wird, sodass du schneller eingreifen kannst, bevor Anspannung oder Frustration steigt.